Erich Kästner - Der Mann, der die Kinder liebte und die Menschen fürchtete

Erich Kästner   1899 - 1974

Unser Namensgeber: Geliebt, gehaßt, verkannt - für Erich Kästner gilt,
was für viele deutsche Dichter gilt. Er bleibt zeitlos, weil das, was er anprangerte, zeitlose Übelstände sind.

Aus seinem Lebenslauf:



1899 23. Februar in Dresden als Sohn der späteren Friseuse Ida Kästner und des Sattlermeisters Emil Richard Kästner geboren. Zu seiner Mutter hat er Zeit ihres Lebens ein sehr enges Verhältnis; mehr als 30 Jahre lang schreiben sie sich fast täglich Briefe.    

Ab 1906 Besuch der Volksschule in Dresden

1913  Eintritt in das Freiherrlich von Fletscher'sche Lehrer-Seminar in Dresden 

1917 Kästner nimmt als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und kehrt mit schwerem Herzleiden zurück.   

1919 Kriegsabitur - Studienbeginn in Leipzig

1925 Promotion zum Dr. phil

ab 1928 Kästner veröffentlicht erste Gedichtbände

ab 1929 Erste Kinderromane "Emil und die Dedektive", "Pünktchen und Anton", "Das fliegende Klassenzimmer".

1933 Verbot und Verbrennung verschiedener Arbeiten durch die Nationalsozialisten

1937 - 1940 Kästner wird wiederholt verhaftet, aber immer wieder freigelassen.

1942 Kästner schreibt unter Pseudonym "Münchhausen". Er erhält totales Schreibverbot.
Weitere Veröffentlichungen im Ausland

1944 Kästner zieht mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Luiselotte Enderle zusammen.

ab 1945 Kabarett "Die Schaubude"; Herausgeber der Zeitschrift "Pinguin"

1949 "Das doppelte Lottchen" und "Die Konferenz der Tiere"

1951 Gründung des Kabaretts "Die kleine Freiheit" in München

1957 "Die Schule der Diktatoren" - Georg Büchner-Preis

1963 "Der kleine Mann"

1970 Kästner erhält den kulturellen Ehrenpreis der Stadt München (1959 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz).

1974 29. Juli: Erich Kästner stirbt im Alter von 75 Jahren in München.